Unternehmerisch wachsen, ohne sich zu überlasten

Suchen Sie amtliche Informationen zu Gesetzesänderungen in Ihrem Land?

  • Sie gründen ein Unternehmen.
  • Sie möchten viel erreichen.
  • Sie beschaffen Geld, etwa durch ein Darlehen, um zu starten oder das Unternehmen weiterzuentwickeln.
  • Sie möchten mehr verdienen.

Doch nach ein bis drei Jahren kann sich das Bild verändern:

  • Die anfängliche Begeisterung lässt nach.
  • Die Energie wird weniger.
  • Sie wünschen sich regelmäßig, für vier bis sieben Tage Abstand von allem zu bekommen.
  • Sie sind mit Ihrem Alltag unzufrieden.
  • Sorgen und Niedergeschlagenheit bestimmen die Gedanken.

Was lässt sich ändern?
Wer regelmäßig Sport treibt, kennt das Prinzip eines geplanten Vorgehens.
Dazu gehören beispielsweise:

  • Training mit fachkundiger Anleitung.
  • Regelmäßige Erholung als fester Teil des Trainings.
  • Belastung kann müde machen; danach ist Zeit für Erholung nötig.
  • Auch Ernährung und Energiezufuhr gehören zu einer bewussten Trainingsplanung. Die meisten Menschen können benötigte Nährstoffe durch eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung erhalten. Ob zusätzliche Produkte sinnvoll sind, ist gesondert zu prüfen. Aus dem Vergleich folgt keine pauschale Empfehlung für Sportnahrung oder Mineralpräparate.
  • Erholungsphasen zwischen Belastungen helfen dabei, sich auf die nächste Einheit vorzubereiten. Der Grundgedanke lässt sich auf die Arbeitsplanung übertragen: Leistung und Pausen gehören zusammen.
    ⠀
    Stellen Sie sich eine Trainingseinheit mit drei bis fünf Sätzen und jeweils zehn bis zwanzig Wiederholungen vor. Dazwischen liegt etwa eine Minute Pause. Anschließend notieren Sie das Ergebnis. Das ist hier ein Vergleich, kein Trainingsplan: Wer seine Entwicklung beobachtet, kann Fortschritte erkennen und die nächsten Schritte planen.

Wie sieht dagegen der Alltag eines Unternehmers aus, der alles allein tragen möchte?

  • Ich mache alles selbst.
  • Ich arbeite jeden Tag zehn bis zwölf Stunden, ohne freie Tage.
  • Ich komme erschöpft nach Hause.
  • Für Familie und Privatleben bleibt keine Zeit.
  • Solche Unternehmer sind oft überzeugt: Ich weiß selbst am besten, wie mein Geschäft funktioniert. Wozu brauche ich einen Trainer, Coach oder Mentor? Was haben diese Menschen überhaupt selbst erreicht?
  • Was andere vermitteln, funktioniert nur auf anderen Märkten, bei mir nicht.
  • Wenn ich erst genug Geld verdient habe, dann …
  • Für regelmäßiges Essen fehlt die Zeit.
  • Ich schlafe ständig zu wenig.
  • Für Schwierigkeiten werden Kunden, Beschäftigte, der Staat oder Angehörige verantwortlich gemacht, statt die eigene Arbeitsweise zu prüfen.

Was können Sie aus dem Sportvergleich mitnehmen?
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Planen Sie regelmäßig kurze Pausen ein, beispielsweise fünf Minuten nach einer Stunde konzentrierter Arbeit.
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Eine Pause kann so aussehen:
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  1. Setzen Sie sich ruhig hin und schließen Sie auf Wunsch kurz die Augen.
  2. Atmen Sie ruhig und bewegen oder strecken Sie sich sanft, soweit es angenehm ist.
  3. Lockern Sie sich mit leichter Bewegung, statt sich weiter anzuspannen.
  4. Entspannen Sie Schultern und Nacken, ohne schmerzhafte Bewegungen.
  5. Denken Sie daran, regelmäßig zu trinken.
  6. Schauen Sie kurz nach draußen: auf den Himmel, Bäume oder Tiere.
  7. Statt ziellos durch soziale Netzwerke zu blättern, können Sie nach Menschen suchen, von denen Sie lernen möchten: einem Trainer, Mentor oder Coach, dessen Arbeit und Vorgehen Sie überzeugen.
  8. Suchen Sie einen Austausch mit Menschen, die Sie unterstützen. Im ursprünglichen Beitrag wurde dafür die Tallinner Unternehmergemeinschaft „10x“ und ihre Telegram-Gruppe genannt: https://t.me/joinchat/DQ2M9VDpbTSoL-_A6-5pIQ. Ob die Gruppe noch zugänglich ist und zu Ihnen passt, sollten Sie vorab prüfen.
  9. Begrenzen Sie nach Möglichkeit den Kontakt zu Menschen, die Sie regelmäßig entmutigen oder Ihre Vorhaben pauschal abwerten.
  10. Hören Sie Musik, die Ihnen gefällt, und bewegen Sie sich, wenn Ihnen danach ist. Eine kurze Unterbrechung kann helfen, wieder Abstand zur Arbeit zu gewinnen.
  11. Achten Sie während der Arbeit und in Pausen darauf, ob Sie angespannt sind. Wechseln Sie gelegentlich die Haltung und suchen Sie eine Position, die sich angenehm anfühlt.
  12. Sie können auch eine kurze ruhige Aufmerksamkeitspause oder Meditation ausprobieren. Manche Menschen empfinden das als entlastend. Fünf Minuten sind dabei keine Garantie, dass Anspannung oder belastende Gedanken verschwinden.

Wenn Ihnen der Beitrag geholfen hat oder Sie Fragen haben, schreiben Sie einen Kommentar. Sie können ihn auch mit Menschen teilen, für die er nützlich sein könnte, oder in einem Kommentar auf eine andere Person hinweisen.

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Gründer von FPRO

Internationaler Experte für Buchhaltung und Steuern

Alexander Fomenko

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